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Akupunktur ist für Kinder und Erwachsene geeignet

 

 

Martin Scherer
Naturheilpraxis


TCM - Traditionelle Chinesische Medizin
Akupunktur und Kräutertherapie

 


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      Chinesische Medizin

 

 

 

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Historische Einblicke in die Arzneimitteltherapie

Es gibt seit über 2000 Jahre Arzneimitteltherapie und sehr viele Möglichkeiten, über Arzneimittel nachzudenken und dementsprechend gibt es viele verschiedene Rezepte. Die Chinesische Medizin vor 3500 Jahre war jedoch Ahnenheilkunde mit Orakelknochen. Später immer noch Dämonenheilkunde in der Zeit der streitenden Reiche (戰國), Zhanguo: 476–221 v. Chr.

 

Eines der frühesten medizinischen Texte jedoch, die wir kennen, ist gar nicht so alt, das sind die Mawangdui-Manuskripte. Diese stammen aus einem Grab, welches erst 168 v. Chr. verschlossen wurde. Darin finden sich auch Rezepte, viele diätätische Rezepte, auch magische Rezepte. Es wird gemoxt, ein spitzer Stein angewendet, Qi und Blut fließen hin und her, da sind auch Rezepte drin, wo das eine oder andere Kraut vorkommt. 

 

Der Tangyejing (auch Yiyin Tangyejing), der Klassiker von Suppen und Getränken, enthält Rezepte, die zurückgeführt werden auf Yiyin. Das war einer der Herrscher der Shang-Dynastie. Spätere Autoren haben sich mythischen oder auch reale Herrscher als Autoren angeeignet. Auch beim Huangdi neijing (auch als Neijing bekannt), der Gelbe Kaiser oder Gottherrscher, nimmt man berühmte Namen, um dem Text Autorität zu verleihen, das ist hier beim Tangyejing so, also wir wissen nicht genau wer diesen Text geschrieben hat. Dieser Text stammt also nicht aus der Zeit 1200 v. Chr. (Shang Dynastie (商)), sondern eher um 200 v. bis 200 n. Chr. aus der Han-Dynastie (漢).
Auch im Neijing finden sich einige Rezepte, diese werden aber heute in der Praxis nicht so oft benutzt.
Die erste Materia Medica ist das Shennong ben cao. "Ben cao" heißt "Wurzeln und Kräuter", eine Materia Medica. Shenong ist der göttliche Landmann, eine mythische Figur, ein Vorfahre, der alle Kräuter probiert hat und sich das Wissen angeeignet und an die Menschen weitergegeben hat, ein mythischer Kulturbringer.
Wir wissen auch hier nicht, wer diese Materia medica geschrieben hat. Auch die Originalform ist nicht bekannt. Aus dem vierten oder fünften Jahrhundert haben wir eine Kompilation von einem Arzt Tao Hongjing. Darin sind 365 Arzneien, Einzeldrogen, so viele wie das Jahr Tage hat, diese sind eingeteilt in drei Kategorien, die untere Kategorie, mittlere Kategorie und obere Kategorie.
Die obere Kategorie sind die besten Kräuter, das sind die Kräuter mit denen man das Leben verlängern kann.
Tao Hongjing war Daoist, wo es viel um Alchemie und Lebensverlängerung ging. Ginseng gehört beispielsweise zu dieser oberen Kategorie.
Die mittlere Kategorie sind Arzneien, die das Leben erhalten
Die untere Kategorie sind die Arzneien, die Krankheiten heilen.
Dieses Buch war strukturiert in Bäume, Kräuter, Herkunft der Pflanzen, Früchte, Gemüse, Vierbeiner, Vögel, Fische. Wenn man das vergleicht mit den ersten Materica Diätetika, also Materica Medica zur Dietätik, sieht man noch keinen großen Unterschied.
Es enthält Abschnitte: Qi, Temperaturverhalten, Geschmack, giftig oder nicht giftig, wir haben jedoch noch keine Verbindung mit den Theorien aus dem Neijing. Also keine 5 Phasen, keine Leitbahnen, keine Organbezüge, manchmal steht vielleicht noch "stärkt die Milz" aber sonst keine weiteren Ausführungen. Wir erfahren auch, dass sich die Kräuter gegenseitig beeinflussen. Daran kann man erkennten, dass die Kräuter zu der frühen Zeit bereits miteinander kompiliert wurden.
Etwas später haben wir dann ein erstes Rezeptbuch. Der Autor dieses Rezeptbuchs Shanghan zabing lun (Shan hang lung) ist Zhang Zhongjing oder Zhang Ji. Shanghan bedeutet Kälteschädigung und Lun ist eine Abhandlung. Jing ist der Klassiker.
Das ist also die Abhandlung über Kälteschädigung und vermischte Krankheiten oder komplexe Krankheiten, die nicht so richtig in das System hineinpassen. Zhang Zhongjin ca. 150-219 n. Chr. Dieses Rezeptbuch wurde also ungfähr Anfang des 3. Jahrhunderts geschrieben. Wir wissen auch hier nicht, wie dieses Buch im Original ausgesehen hat. Wang Shu He, der Autor des Pulsklassikers Mai Jing hat hundert Jahre später dieses Buch wieder kompiliert. Auch das Buch von Wang Shu He ist nicht weiter bekannt und das Buch war 800 Jahre vergessen bis sich der Staat in die Medizin eingemischt während der Sung-Dynastie (9. - 13. Jahrhundert) Es ging um die Reedition alter Texte der Han-Zeitlichen Klassiker und das Buch wurde aufgeteilt in das Shanghanlun und das Jinguiyaolue (die Zusammenfassung des wichtigsten aus der goldenen Schatulle), diese Texte enthalten Rezepte.
Zur Han-Zeit gab es diese drei Bücher:
  • Neijing
  • Sennongbencao
  • Shanghanlun
Das Shanghanlun arbeitet mit den sechs Schichten von außen nach innen: 
Taiyang = Großes Yang
Shaoyang = Kleines Yang
Yangming = Yang-Leuchten
Taiyin = Großes Yin
Shaoyin = Kleines Yin
Jueyin = Umschlagendes Yin
Zu diesen sechs Schichten gibt es Rezepte, also jeweils zu den verschiedenen Schichten. Außer der Dämonenmedizin gab es zwei Arten, nämlich eine 5 Phasen-Akupunkturmedizin für Gelehrte, der Autor des Neijing ist nicht bekannt, wir kennen die Autoren nicht, aber es gab diese Ideen von Leitbahnen und dass man hier und dort einstechen muss, um zu behandlen aber praktisch ohne Arzneimitteltherapie und dann gab es eine Materia Medica. Es gab eine einfache Art Drogen anzuwenden, vermutlich nach Spymptomen, z.B. stärkt die Milz, oder bei Durchfall, d.h. eine symptomorientierte Arzneimitteltherapie, wo die Kräuter kombiniert und angewendet wurden. Mit dem Sanghanglun gibt es ein Konzept was die Leitbahnen aus dem Neijing in die Arzneimitteltherpie integriert hat. Das ist das Besondere.
Man kann davon ausgehen, dass Zhang Zhongjing das Neijing gekannt und hat in der Arzneimitteltherapie entsprechende Begriffe verwendet, er spricht zum Teil über das Herz, die Leitbahntheorie. Das Shanghanlun enthält Ideen von Feuer und Wasser, es geht also nicht nur um Symptome, sondern es geht hier bereits um eine Physiologie.

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