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Menschen vereint

Akupunktur ist für Kinder und Erwachsene geeignet

 

 

Martin Scherer
Naturheilpraxis


TCM - Traditionelle Chinesische Medizin
Akupunktur und Kräutertherapie

 


Heilpraktiker

Horemansstraße 31

80636 München

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    Arbeitsgemeinschaft für Klassische

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   Aufklärender rechtlicher Hinweis:

   Die beschriebenen Methoden und Wirkungen
   sind wie die meisten Naturheilverfahren in
   ihren verschiedenen Therapieformen von
   der Schulmedizin nicht anerkannt.
   Sie gehören nicht zum allgemeinen medi-
   zinischen Standard.

 

 

 

      Chinesische Medizin

 

 

 

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Integrative Körper- und Atemarbeit,

Integratives Atmen

 

 

Aktuelle Information:

In der Fachzeitschrift für Komplementärmedizin CO'MED ist mein Artikel über das Integrative Atmen erschienen. Den Artikel finden Sie am Ende dieser Seite zum Download.

 

Integrative Atemtherapie, bewusstes, integratives Atmen, darunter versteht man eine Technik des verbundenen Ein- und Ausatmens. Ein- und Ausatmen gehen ohne Unterbrechung ineinander über. Diese Methode ist eine Weiterentwicklung der Rebirthing Therapie in starker Anlehnung an das Holotrope Atmen, welches von Stanislaf Grof in den USA entwickelt wurde. Sie setzt therapeutisches Wissen aus anderen körperzentrierten Therapieformen, wie sie etwa von W. Reich und A. Lowen konzipiert wurden, mit ein und bildet so einen Brückenschlag zur humanistischen Psychotherapie (A.J. Sutich / St. Grof / A. Maslow). Während die Atmung in praktisch allen Formen der körperzentrierten Psychotherapie eine wichtige Rolle spielt, wird sie nirgendwo so zentral eingesetzt wie bei der bewussten Tiefenatmung.

 

 

Da der erste Atemzug den ersten selbstgesteuerten Überlebensvollzug des Menschen darstellt, gilt die Atmung als Grunderfahrung von Selbst und Welt. Demnach manifestiert sich Unbewältigtes und Traumatisches aus frühen Lebensjahren in verspannten Atemmustern, die wieder mit Gefühlsblockaden und einengenden Denkprogrammen zusammenhängen.

Blockierte Energie lässt sich über diese Atemtechnik lösen und alte, gestaute Gefühle, deren Zurückhaltung große Teile unserer Lebensenergie beansprucht, kommen dabei an die Oberfläche.

 

Integratives Atmen öffnet den Zugang zu Erfahrungen, die für verbale Therapiemethoden verschlossen bleiben. Man kann damit eine Zeit bearbeiten, in der es noch keine Worte gab. In der Folge können bisher abgespaltene Teile des eigenen Wesens integriert und nutzbar gemacht werden. Daher wird diese Methode auch oft „Integratives Atmen” genannt.

 

Ziel der Atemarbeit ist es, sich selber und anderen den Raum zu geben, den man sich zum Leben zutiefst wünscht und den man sich oft  – aus Unsicherheit – nicht gestattet. Ursächliche Situationen dieser Einschränkungen erlebt man erneut und aus der sicheren Distanz her betrachtet. Die Grundlage für diese Distanz bildet die Erfahrung in den durch Musik unterstützten Atemsequenzen, dass der Mensch trotz aller Prägungen und negativ bindenden Erlebnissen frei, liebevoll, spontan und unbegrenzt ist. Kraftlosigkeit und Angst können sich so in Liebes- und Leidensfähigkeit, Mut und Freude am Abenteuer unseres Lebens verwandeln. Der respektvolle und sichere Rahmen dieser erlebnisorientierten Arbeit hilft, über die Atemarbeit den positiven Kern hinter seinem Schatten sehen zu lernen und die eigene Lebensenergie zu fühlen.

 

Verschiedene Methoden der humanistischen Therapie und der Austausch der Erfahrungen in einer achtsamen Atmosphäre bietet ausführlich Gelegenheit, die Erlebnisse aufzuarbeiten und zu integrieren (vgl. Manuskript Dr. Phil. M. Gartner, mein Atemlehrer und guter Freund).

 

Informationen zu regelmäßig stattfindenden Atemseminaren finden Sie hier.

 

 

 

Laden Sie sich hier den Artikel über das integrative Atmen von Martin Scherer aus der Fachteitschrift CO'MED herunter.

Auszug:

Mit unserem ersten Atemzug beginnt unser Leben, mit unserem letzten endet es. Am Anfang und am Ende steht das Atmen. Es ist kein Zufall, dass die meisten Religionen den Atem als uns durchfließende, fundamentale Lebenskraft betrachten. Das chinesische „Qi“ bedeutet Atem und Lebensenergie genauso wie das hinduistische „Prana“. Das in uns wirksame Göttliche meint im altindischen Sanskrit das Wort „Atman“. Im jüdisch-christlichen Kulturkreis wird der Atem als etwas Geistiges angesehen. Für die Israeliten ist er wie ein Wind und Hauch, hebräisch „Ruach“. Eine ähnliche Bedeutung hat im Altgriechischen der Begriff „Pneuma“, übersetzt: Wind, Hauch, ätherisches Feuer, Lebensgeist, Geist. „Spirare“ bedeutet im Lateinischen atmen. „Spiritus“ ist bekanntlich der Geist. Martin Luther hat in seiner Bibelübersetzung für den Atem das schöne deutsche Wort „Odem“ ins Deutsche eingeführt. Gott haucht im ersten Buch Moses dem Menschen seinen Atem (Odem) ein. Er erfüllt ihn mit seinem Geist und erweckt ihn damit zum Leben.

 

Die folgenden Seiten enthalten medizinische Fachinformationen über das Integrative Atmen.

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